Medienerziehung Tipps

Denn sie wissen nicht, was sie tun …
Kinder sind heutzutage von Computer, Handy & Co. umgeben und dementsprechend fasziniert. Spielerisch wollen sie sich diese Welt aneignen, doch die digitalen Möglichkeiten überfordern sie. Ihnen eröffnet sich eine Onlinewelt mit vielfältigsten Angeboten, die fast überall jederzeit verfügbar sind. Surfende Kinder benötigen daher Orientierung wie auf den Straßen einer Stadt. Bei Rot bleibt man stehen! Genauso bei Webseiten, die für Kinder ungeeignet sind. Kinder sollten lernen, wo und wann es für sie in der digitalen Welt gefährlich wird. Kinderschutzsoftware kann sie dabei unterstützen.
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Auf die Haltung kommt es an …

Das Internet zu verteufeln ist kein Weg. Das wäre als dürften Kinder nicht auf die Straße hinaus. Ratsam ist es, Kinder bei ihren ersten Schritten im Netz zu begleiten, gemeinsam Kinderseiten anzuschauen und sich darüber auszutauschen. Kinder lernen so, über ihre Unsicherheiten und Erfahrungen beim Surfen zu sprechen. Begleitende Eltern/Erwachsene wiederum lernen die Angebote für Kinder kennen. Auch hier hilft eine Kinder- und Jugendschutzsoftware, sich mit den Gefahren im Netz auseinanderzusetzen, da sie gefährdende Webseiten blockiert.
eckige augen

Medien aktiv nutzen …

Wenn sich Kinder aus Langeweile mit dem Computer, Tablet oder Ähnlichem beschäftigen, beispielsweise wahllos online spielen oder sich irgendein Video anschauen, lernen sie mit Medien andere Bedürfnisse zu verdrängen. Daher sollten Kinder das Internet aktiv nutzen, also online ein bestimmtes Ziel verfolgen. So können sie beispielsweise mit einer Kindersuchmaschinen nach einem bestimmten Wort suchen, ein bestimmtes Video anschauen oder Spiel nutzen, und lernen nicht, mit Medien ihre Langeweile zu überbrücken. Auf Kinderseiten finden junge Nutzer ein breites Angebot für unterschiedlichste Aktivitäten.
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Onlinezeiten einführen …

Da jedes Kind und jede Familie unterschiedlich ist, gibt es bei den Surfzeiten keine allgemeine Regel, sondern nur Anhaltspunkte. Jüngere Kinder könnten mit einer halbstündigen Onlinezeit begleitet von Eltern/Erwachsenen beginnen, das Internet, also Kinderwebseiten zu erkunden. Je mehr Erfahrungen die Kinder online sammeln, könnten sie etwas länger und ohne Eltern/Erwachsene im Netz sein. Sinnvoll ist es, dafür bestimmte Tageszeiten mit dem Kind/den Kindern zu vereinbaren, beispielsweise nach den Hausaufgaben. Die meisten Anbieter von Kinderschutzsoftware ermöglichen es, sowohl die Tageszeit als auch die Dauer zu bestimmen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, die Onlinezeit immer zu begrenzen.

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Gemeinsam lernen …
Die heutige Kommunikationswelt gab es vor fünf Jahren noch nicht. Und - in fünf Jahren wird sie sich wiederum verändert haben. Daher bleibt es nicht aus, dass Eltern/Erwachsene die digitalen Möglichkeiten manchmal wenig bis kaum kennen und in der Medienerziehung auch mal Fehler machen. Entscheidend ist, dass Eltern/Erwachsene bereit sind, gemeinsam mit Kindern dazu zu lernen. Denn: Niemand kann in der Medienerziehung komplett souverän agieren!
zusammen den Umgang mit Medien lernen

 

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